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Wie funktioniert Marketing auf Twitter?

Twitter bietet mit über 300 Millionen aktiven Nutzern auch in Deutschland eine nicht zu unterschätzende Plattform für Online Marketing und glänzt daneben noch mit einer Vielzahl an Vorteilen. Abgesehen von der Tatsache, dass die Nutzung vollkommen kostenfrei ist, kann man in Echtzeit mit den Kunden und Interessenten kommunizieren und ganz nebenbei auch noch die eigene Platzierung in den Suchmaschinen stärken.

Neukundengewinnung ist über Twitter ebenso leicht umsetzbar, wie die Stärkung der Bindung zu bereits existierenden Kunden – wenn man weiß, wie. Willst auch du Twitter in deine Marketingstrategie einbinden? Dann solltest du dir die folgenden 5 Punkte bei der Umsetzung zu Herzen nehmen.

Was muss beachtet werden, um erfolgreiches Twitter-Marketing zu betreiben?

1. Like/Retweet

Zunächst sollten interessante Inhalte gesucht werden, die zum Unternehmen und dessen Image passen. Twitter ist nach wie vor absoluter Spitzenreiter, was die Verwendung von Hashtags angeht, weshalb sich diese Suche nicht als besonders schwierig herausstellen sollte. Um die Aufmerksamkeit anderer auf dich und dein Unternehmen zu lenken, ist das Liken oder Retweeten interessanter Inhalte anderer ein guter Anfang.

Dazu gibt es einige praktische Tools, die das Ganze etwas erleichtern, beziehungsweise gleich vollständig automatisieren. Ein Beispiel hierfür ist Roundteam. Die Software bietet den Service, Tweets die auf vorher ausgewählten Nutzern oder Hashtags basieren, automatisch zu retweeten.

Egal ob automatisiert oder ganz „altmodisch per Hand“ – dieses Vorgehen steigert die Interaktionsrate und generiert folglich auf Dauer auch immer mehr Follower.

2. Oft twittern

Bei Twitter werden etwa 6.000 Tweets pro Sekunde abgesendet. Das sind über 350.000 Tweets pro Minute und 500 Millionen Tweets pro Tag. Dass es hier schwer ist, nicht in der Masse unterzugehen, versteht sich von selbst.

Um deinen Account aktiv zu halten, solltest du deshalb so oft wie möglich Tweets absenden. Als Richtwert gilt hier mindestens ein Tweet pro Tag. Nach oben hin sind der Zahl allerdings kaum Grenzen gesetzt.

Das Planen von Tweets, die zeitversetzt abgesendet werden sollen ist bisher nur Usern erlaubt, die ein Geschäftskonto nutzen und Werbeanzeigen schalten. Das ist vor allem für kleine Unternehmen anfangs nicht unbedingt rentabel. Allerderdings gibt es auch hier einige Tools, um das zu umgehen. Eine Liste mit kostenlosen Anbietern findet ihr hier.

3. Hashtags nutzen

Tweets mit Hashtag erzielen eine zweimal größere Beteiligung als Tweets ohne Hashtag. Es empfiehlt sich also bei jedem abgesendeten Beitrag Hashtags zu nutzen. Allerdings sollte man es bei Twitter – im Gegensatz zu beispielsweise Instagram – nicht übertreiben. Studien zufolge erhalten Tweets mit einem oder zwei Hashtags 21% mehr Reaktionen als solche mit drei oder mehr.  Weiterhin werden Tweets zu 55% lieber geteilt, wenn mindestens ein Hashtag enthalten ist.

Auch die Kreation eines unternehmenseigenen Hashtags ist empfehlenswert. So können User zukünftig nach genau diesem Hashtag suchen, um alle Beiträge dazu angezeigt zu bekommen. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass dieser Hashtag nicht bereits existiert. Gegebenenfalls musst du hier ein bisschen kreativ werden.

4. Interaktionen

Interaktionen mit den Followern sind genauso wichtig wie das Erstellen eigener Tweets. Auf persönlich adressierte Tweets solltest du immer und vor allem zeitnah reagieren. Langfristig gesehen führt das zu einer starken und vor allem bleibenden Kundenbindung.

Die Ausweitung des unternehmenseigenen Supports über Twitter ist ebenfalls möglich und wird bereits von vielen Unternehmen genutzt.

5. Trends erkennen

Eine gute Möglichkeit, die eigene Marke in die Twitter-Community einzubinden ist es, die aktuellen Trends im Auge zu behalten und seine Meinung dazu ins World Wide Web hinaus zu zwitschern.
Ein viraler Hashtag erreicht Unmengen von Lesern, wodurch sich wiederum die Möglichkeit bietet, eine Vielzahl von Reaktionen und bestenfalls auch einige neue Follower zu erhalten.

Tipp: Auf der Seite trendingdeutschland.com findest du eine Übersicht der aktuellen Top Hashtags in Deutschland, aufgeteilt in die letzten 2, 4, 24 und 48 Stunden.

Daneben können Twitter Trends auch als Inspirationsquelle gute Dienste leisten – beispielsweise für neue Blogbeiträge. Indem du die populärsten Hashtags durchsucht und eigene Beiträge zu diesen Themen verfasst, kann sichergestellt werden, dass auch auf deinem Blog Themen behandelt werden, die von allgemeinem Interesse sind. Allerdings solltest du darauf achten, dass diese Beiträge im Weitesten Sinne auch mit den eigenen Unternehmenszielen in Verbindung stehen. Diese Beiträge kannst du wiederum auf Twitter mit dem entsprechenden Hashtag versehen verlinken.

Wenn du diese dir diese Tipps zu Herzen nimmst und etwas Zeit und Geduld in dein Twitter-Marketing investierst, steht dem Erfolg langfristig gesehen eigentlich nichts mehr im Wege. Wichtig ist es, dranzubleiben, denn du kannst nicht erwarten, dass du von heute auf morgen tausende Follower gewinnen wirst.

Mehr Zahlen und Fakten zu Twitter, sowie weitere hilfreiche Tipps und Tricks findest du auf dieser Infografik von Linchpin SEO:

Worauf sollte deiner Meinung nach beim Twitter-Marketing geachtet werden? Hinterlasse uns doch einen Kommentar.